Macarons

*Trommelwirbel*
Tadaaaaaaaaaaaa !!
Es ist vollbracht!
Ich habe Macarons gemacht. Das erste Mal. Ich bin begeistert!
Nachdem der Tag eher besch…eiden anfing, haben diese kleinen süßen fluffigen Dinger doch wieder einiges von meiner Laune gerettet. Keine Ahnung, wie sie das geschafft haben. 🙂
Ich habe das Rezept von Aurélie von franzoesischkochen.
Diese zauberhafte Fransözin, die der Liebe wegen zu uns gefunden hat, will uns die französische Küche ein wenig näher bringen. Und damit eben auch die Macarons.
Ihr Rezept ist wunderbar für Anfänger geeignet, da man eben nicht gleich für 10 Leute Macarons backen muss, sondern nur eine kleine Menge. Außerdem ist eine tolle Schritt-für-Schritt-Anleitung vorhanden und auch noch ein Video. Ich finde: Alles perfekt vorgestellt.
Ich lege euch hier auch wärmstens ihre „Macarons FAQ“ ans Herz. Alles, was man über Macarons und die Wichtigkeit der Zutaten wissen muss.
Nun aber zu den Macarons.
Zutaten für die Macarons 
(die exakte Grammzahl ist extrem (!) wichtig für das Gelingen):
45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
36 g Eiweis (1 Stück)
10 g Zucker
Lebensmittelfarbe (Pulver, 1 TL (ich hatte nur einen halben TL verwendet und es ist eindeutig zu wenig. Eigentlich sollten die Macarons Violett sein…)
Zutaten für die Ganache:
50 g weiße Schokolade
15 g Sahne
1 TL Nutella
Zubereitung:
Die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker Esslöffelweise (also 1 EL Mandeln & 1 EL Puderzucker) in einen Mixer geben und nochmal fein durchmixen (nur die Mandeln alleine nicht in den Mixer geben, da sonst eine Art „Paste“ entsteht, also zu viel Feuchtigkeit).
Danach die gemixte Masse durch ein Sieb geben, damit man wirklich feines „Mandelzuckerpulver“ erhält.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis alles komplett gemixt und gesiebt ist.
Das Eiweiß mit einem Handrührgerät aufschlagen. Sobald es anfängt schaumig zu werden (das passiert innerhalb der ersten Sekunden) die 10 g Zucker hinzugeben.
Wenn das Eiweiß anfängt eine weiße Farbe anzunehmen, die Lebensmittelfarbe hinzugeben und weiter aufschlagen.
Dann das Mandelzuckerpulver in drei Etappen vorsichtig (!) unter das Eiweiß heben bis sich am Ende eine „fließende“ Konsistenz ergibt (die Masse muss zäh, aber gleichmäßig vom Teigschaber fließen).
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle (unbedingt notwendig) ca. 2 cm große Kreise formen (dazwischen etwas Abstand lassen) und anschließend 20 – 30 Minuten ruhen lassen.
Das sollte dann etwa so aussehen:

Den Ofen auf 150°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Macarons in den Ofen geben, auf 140 – 145°C runterdrehen und 12 – 14 Minuten backen. Es sollten sich kleine „Füßchen“ gebildet haben. Anschließend direkt die Macarons mit dem Backpapier auf eine kalte Fläche (Arbeitsplatte sollte ausreichen) stellen, damit sich die Macarons besser ablösen lassen.

Die Macarons mit einem Messer vom Backpapier lösen und umdrehen, damit sie besser auskühlen.
Für die Ganache die Schokolade schmelzen (über dem Wasserbad, funktioniert aber auch hervorragend in der Mikrowelle (für Faule und Ungeduldige wie mich sehr gut geeignet)).
Die Sahne erwärmen und zur geschmolzenen Schokolade geben. Beides gut vermischen.
Anschließend das (oder den? oder die?) Nutella unterrühren. Die Ganache zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.
Anschließend nochmal kurz durchrühren, auf ein Macaron geben und ein zweites als „Sandwich“ draufdrehen.
Et voilà! Fertig! 🙂
Vor dem Verzehr nochmal eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

So, und da ich ja eine Anhängerin von „Schenken mit Liebe“ bin, wird meine beste Freundin morgen (an unserem Weibertag) auch was von den Macarons haben. Ich bin auf ihre Reaktion gespannt. 🙂

Habt einen schönen Abend!


7 Gedanken zu “Macarons

  1. Wow, ich gratulier dir! Ich hab mich bisher noch nie drübergetraut… aber vielleicht wage ich es auch mal, dein Ergebnis macht mir Mut – die Macarons sehen wirklich extrem toll und lecker aus… da hätt ich jetzt gern eins… oder zwei.. oder drei… 😀

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  2. Merci! 🙂
    Ich war wirklich überrascht, dass es beim ersten Mal so gut geklappt hat. Ich habe schon die extreme Katastrophe befürchtet. Hatte am Ende ein ganzes Blech voller Macarons und lediglich drei Stück mit Rissen drin. Die Ausbeute war also wirklich gut. Habe mir aber vorher auch mehrmals die Tipps von Aurélie durchgelesen. Die waren Gold wert!
    Ohne überheblich klingen zu wollen, aber ich bin schon ein wenig stolz auf mich. :-))
    LG Katrin

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  3. Gleich vorweg: WOW!!!!

    Und hintennach: NIEMALS würde mir gelingen, sowas zu machen. Das klingt schon beim Lesen so aufwendig, dass ich, als eher grobmechanische Kuh, da nicht allzuviele Chancen hätte 😉 – bei mir darf es nie ZU genau sein *ggg* …. aber deine würd ich gern kosten :)))

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  4. Respekt! Ich habe mich noch nie an die rangetraut…. Aber …. Irgendwann, ja irgendwann backe ich auch mal welche. Hoffentlich sehen die dann so gut wie deine aus. 😉

    Liebe Grüße,
    Sarah Maria

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  5. Also, nachdem die Macarons ein paar Tage im Kühlschrank durchgezogen waren, waren die richtig (!) lecker. Ich war ja am Anfang gar nicht so begeistert (zumal ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich vorher auch noch nie welche gegessen hatte… *hüstel), aber jetzt bin ich hin und weg. 😉 Das waren sicherlich nicht die letzten! Das nächste Mal aber mit einer nicht so süßen Ganache. Das war mir alles dann doch einen Tick ZU süß…

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  6. Hallo Katrin, zuerst muss ich meinen Hut ziehen. Ich habe schon mehrmals Macarons gebacken und meine sahen wirklich nicht annähernd so gut aus!
    Jedoch habe ich für die 'Füllung' eine super Alternative, die einen perfekten Kompromiss zwischen super süß und schön saftig sauer darstellt: Himbeer-Gelee (z.B. Von Landliebe)! �� Das ist dann meine liebste Variante der Macarons, die Himbeermacarons.
    Ganz liebe Grüße, Josefine 🙂

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