Franzbrötchen und Puddingschnecken

Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr!
Ich hoffe, Ihr seid gut rübergerutscht. Über mein Silvester reden wir besser nicht. Es war wie jedes Jahr (wobei ich hier erwähnen muss, dass ich Silvester hasse. Müsst Ihr nicht verstehen. Ist eine Marotte von mir. *lach*).

Bereits auf Facebook hatte ich gestern gefragt, ob ich von dem angesetzten Hefeteig lieber Puddingschnecken oder Franzbrötchen machen soll.
Da auch ihr geteilter Meinung wart, habe ich mich entschieden, einfach beides zu machen. Und ich muss sagen. Beides seeeeehr lecker, wobei  ich die Franzbrötchen lieber mag. Aber das hat einfach was mit einem gewissen „ich will zurück nach Hamburg“-Feeling zu tun. Ist ne persönliche Sache. Also mit mir und Hamburg. Hachja, wir zwei… *lach*

Ob ich jetzt supertolle neue Rezepte aus dem Boden gestampft habe, wage ich zu bezweifeln, aber probiert es einfach selbst und entscheidet dann. 🙂

Zuerst zum Hefeteig:
2 Pk. Trockenhefe
250 ml lauwarme Milch
500g Mehl
75g weiche Butter
50g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt (alternativ 1 Pk. Vanillezucker)

Die Trockenhefe mit dem Mehl sieben. Restliche Zutaten vermischen. Die flüssige Masse mit dem Mehl mischen und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
Alles für knapp 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (der Teig sollte sich auf das Doppelte vergrößert haben).

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 1 cm hoch).

Nun zu den Füllungen (da ich hier zwei Füllungen für einen Teig verwendet habe, müsst Ihr die Mengen natürlich verdoppeln, wenn Ihr nur eine der beiden Leckereien machen wollt.)

Puddingfüllung:
1 Pk. Vanillepudding
250 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
2 EL Zucker

Den Pudding nach Packungsanleitung kochen, dabei das Vanilleextrakt hinzugeben und weiterkochen.
Die Masse kurz abkühlen lassen und gleichmäßig auf den Teig streichen.
Den Teig aufrollen, zu einer großen Rolle formen und diese in ca. 3 cm breite Stücke schneiden.
Die Schnecken gleichmäßig in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform oder auf ein Backblech nebeneinander setzen. Nochmals abgedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 190 Grad vorheizen.
Die Schnecken für 15-20 Minuten goldbraun backen.
Kurz vor Ende der Backzeit einen Guss aus 150g Puderzucker, 1 EL Zitronensaft und Wasser (nach Bedarf) herstellen und die Puddingschnecken sofort damit bestreichen, sobald Ihr sie aus dem Ofen geholt habt.

Franzbrötchenfüllung (oder aber auch schlicht und einfach eine Zucker-Zimt-Füllung):
50g Butter
75g Zucker
1-2 TL Zimt

Butter schmelzen und mit Zucker und Zimt mischen.
Diese Masse gleichmäßig auf den Teig streichen.
Den Teig aufrollen, zu einer großen Rolle formen und diese in ca. 3-4 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben aufrecht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und die komplette Längsseite mit einem Kochlöffel eindrücken (was und wie genau ich das meinte, könnt ihr hier ganz toll nachlesen), sodass die typische Franzbrötchenform entsteht.
Alles nochmal abgedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Die Franzbrötchen für 15 Minuten im Ofen backen. Fertig. 🙂

Habt ein erfolgreiches neues Jahr!
(Ach ja, habt Ihr gesehen, dass ich mir richtig Mühe mit den Bildern gemacht habe? Also ich find sie toll (ohne mich jetzt selbst loben zu wollen) *lach*)


7 Gedanken zu “Franzbrötchen und Puddingschnecken

  1. Hallo Katrin,
    per Zufall bin ich über deinen Blog gestolpert und bin echt hin und weg!!
    Das Rezept werd ich am Wochenende direkt ausprobieren, da wieder ein großes Freundestreffen ansteht.
    Ich freu mich schon auf neue Sachen von dir!
    (Ein frohes, glückliches und gesundes Jahr wünsch ich dir noch schnell,bevor das Jahr wieder rum ist ;))
    Alles Gute,
    Julia

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  2. Franz-Brötchen ein muss wenn ich meine Schwester besuche und genauso wenn sie nach Bayern kommt müssen immer Franz-Brötchen mit in den Süden reisen….
    Danke für das Rezept und ich werde das gleich mal nachbacken :-)))))
    lg Marie

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  3. Oh, vielen Dank für die netten Worte und Dir ebenfalls ein frohes neues Jahr. 🙂
    Ich bin noch immer total überrascht, dass ich wildfremden Menschen mit meinem Blog eine Freude machen kann.
    Auch wenn ich aktuell eher auf dem Kreativ-Trip bin, aber es wird stetig Neues hier geben.

    Viele Grüße
    Katrin

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  4. Da Du ja anscheinend Heimweh nach Hamburg hast, schicke ich Dir unbekannterweise gaaaaaaaaanz viele liebe Grüße von Alster und Elbe. Vielen Dank für Deinen schönen Blog und das Rezept der Franzbrötchen. Die werde ich morgen für meinen Neffen zum Geburtstag als Überraschung backen.
    Bohnis Hexenküche
    (Gabriele)

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