Apfel-Pudding-Streuselkuchen

Na, seid ihr alle gut in das neue Jahr gestartet?
Ich selbst kann mich nicht beklagen. Der Alltag hat mich bereits seit dem 02.01. vollkommen in Beschlag genommen. 
Dank einer gesetzlichen Änderung habe ich aktuell Feldbetten im Büro aufgeschlagen und ich mache mir jetzt schon Gedanken, wie ich je meine Überstunden abbauen soll, die sich wie von selbst auf wundersame Art und Weise vermehren.

Daher bin ich auch noch nicht dazu gekommen, endlich wieder etwas zu posten, da ich an den Wochenenden einfach zu platt war. 
Hinzu kommt meine persönliche Entscheidung, meine Ernährung umzustellen auf Lowcarb (also wenig Kohlenhydrate). Und die meisten Backrezepte vertragen sich nunmal mit Lowcarb so ganz und gar überhaupt nicht. Natürlich werden nun erfahrene Lowcarber direkt mit einem fetten „Aaaaaber…!“ und erhobenem Zeigefinger aufschreien… Ja, natürlich kann man auch Lowcarb backen, aber will man das wirklich? Den ach so liebgewonnenen und bösen bösen Zucker durch Stevia oder Xucker ersetzen? Nein, ich zumindest will das nicht. Wenn ich backe, dann mit dem vollen, „richtigen“ Geschmack! Und mit all den bösen kohlenhydratlastigen Inhaltsstoffen.
Ich habe für mich auch beschlossen, dass ich mich nicht auf Diät setzen werde. Ich will einfach nur den Anteil an Kohlenhydraten reduzieren. Was aber nicht heißt, dass ich auf alles verzichte. Ich esse es nur einfach in anderen Mengen und in Maßen. Dann passt das schon. Und ganz ehrlich: wenn mir eine leckere Pizza über den Weg läuft und unbedingt von mir gegessen werden will, soll ich da wirklich nein sagen? Sicher nicht.
Ich habe mir vorgenommen, an vier bis fünf Tagen pro Woche wenig Kohlenhydrate zu essen. Die anderen zwei/drei Tage darf es dann auch gerne mal ein Stück Kuchen, Gebäck, Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Brot sein. 

Aus diesem Grund gibt es auch heute eine Kohlenhydrat-Bombe (wobei, es geht bestimmt noch schlimmer… *lach*).

Aber warum jetzt eigentlich Versuchsküche? Ganz einfach: Ich konnte mich nicht für ein Apfelkuchenrezept entscheiden, also habe ich drei unterschiedliche Rezepte zusammengemischt und entstanden ist ein wirklich suuuuuperleckerer Kuchen. Die Angst, mir würde die Füllung nach dem Entfernen der Form, einfach davonlaufen, war völlig unbegründet.

Apfel-Pudding-Streuselkuchen
Sorry, Akku der Kamera war leer, daher nur ein Handybild


Zutaten und Zubereitung: 

Der Boden:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
75 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker oder Vanilleextrakt
2 EL Wasser
150 g Magarine

Alle Zutaten mischen, zu einem gleichmäßigen Teig kneten und 20 Min. kalt stellen.

Die Streusel:
150 g Zucker
150 g Mehl
100 g Magarine

Alle Zutaten mischen, bis Streusel entstehen. Beiseite stellen.

Die Füllung:
1 Pk. Puddingpulver + die auf der Packung angegebene Menge Milch
3-4 Äpfel
evtl. Nüsse
evtl. Zimt

Pudding nach Packungsanleitung kochen. Die Äpfel stückeln. 
Die Äpfel, Nüsse und Zimt unter den Pudding heben.

Den gekühlten Teig für den Boden in eine Backform geben und leicht am Boden und etwa 3 -5 cm am Rand andrücken. Die Pudding-Apfel-Füllung hineingießen und mit den Streuseln bestreuen.

Das Ganze wandert dann für 45 Min. bei 180°C (Ober-/Unterhitze) in den Ofen.

Bitte vollständig auskühlen lassen, bevor ihr den Kuchen aus der Form löst.

Lecker! 

Alles Liebe, 
Katrin


3 Gedanken zu “Apfel-Pudding-Streuselkuchen

  1. Das klingt nach dem perfekten Kuchen für mich *_* Ich kann mich auch nie für ein Rezept entscheiden und würfel dann auch zusammen 😉 Den mach ich auf jeden Fall mal nach! Ich liebe nämlich Pudding und Äpfel und Streusel <3 Finde backen mit LC auch ehr doof... hab ein Rezept für super geile Brownies - aber wenn ich da 5 Stück von esse nützt es auch nix =D Und sonst fand ich alles bäh xD

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